Das Prinzenpaar 2026
Unser Prinzenpaar 2026: Roland I. Aulbur und Martina II. Limke
Liebe Närrinnen und Narren, liebe Grafschaftler,
WIR HABEN EIN NEUES PRINZENPAAR!
Das größte Geheimnis der Stadt Rietberg ist gelüftet, das neue Prinzenpaar hat sich endlich der Öffentlichkeit präsentiert
Unsere Prinzessin: Martina II. Limke
Unsere neue Prinzessin heißt Martina Limke.
Martina ist 45 Jahre alt, Mutter von zwei stolzen Söhnen und mit unserem Vize-Elferratspräsidenten Simon Limke verheiratet – und natürlich haben sie sich, wie könnte es anders sein, im Rietberger Karneval kennen und lieben gelernt. Beruflich ist Martina als IT-Administratorin in Rietberg tätig.
Karneval wurde ihr bereits in die Wiege gelegt – nur nicht in Rietberg, sondern in Westenholz. Dort regierte 1997 ihre Mutter als Prinzessin Elisabeth I. Krähenhorst die Närrinnen und Narren der Nachbargemeinde. Martina selbst startete als Tanzmariechen in der Prinzengarde, war später lange Jahre als Trainerin aktiv und ist noch immer Mitglied bei den „Freunden von Weiß & Blau“ in Westenholz.
Seit einigen Jahren ist sie auch bei uns in Rietberg aktiv: Als Teilnehmerin der Altweiberumzüge und seit drei Jahren als Mitglied der bekannten Truppe TUSSI VIKTORIA, die bereits einzelne Prinzessinnen hervorgebracht hat. Dieses Jahr trainiert Martina zudem die Mini-Prinzengarde der Grafschaftler – inklusive ihrer beiden Söhne Jonas und Anton.
Unser Prinz Roland I. Aulbur:
Unser neuer Prinz heißt Roland Aulbur.
Roland ist 44 Jahre alt, Vater von vier wunderbaren Kindern: Thilo, Laura, Jannes – unser Kinderprinz von 2023 – und Antonia. Jannes und Antonia stehen heute stolz hinter ihrem Papa als aktive Mitglieder des Fanfarenzuges. Kommt gerne nach vorne.
Beruflich arbeitet Roland als Projektleiter in Rheda-Wiedenbrück.
Karneval hat er bereits in jungen Jahren erlebt – zunächst am Bolzenmarkt in der elterlichen Würstchenbude, später viele Jahre in Köln am Rhein, wo er mit seiner Familie den Kölner Karneval kennen- und lieben lernte.
Seit der Regentschaft seines Sohnes Jannes ist Roland bei den Grafschaftlern im Elferrat aktiv, trägt seit zwei Jahren die Standarte und ist der erste Prinz aus den Reihen der Gruppe potsch!.
Prinzenpaar Rede 2026
Liebe Jecken, liebe Gäste hier im Saal,
auch wir begrüßen euch als aller erstes mit einem dreifach
Rietberg Tendondria – Helau
Sitzungskarneval – Helau
Proklamation – Helau
Alle die sich jetzt noch fragen,
wer wir beiden sind,
den woll‘n wir es erzählen,
knackig und geschwind.
In Rietberg groß geworden,
ich glaubt, nichts wör zu schwör,
so wurde ich erst Zimmermann,
und später Ingenieur.
Mit Julia zog ich in die Stadt,
wo man trinkt Kölsch statt Bier,
und nach gut zwölf Jahren,
war´n wir wieder hier.
In die Heimat ging’s zurück,
mit drei Kindern im Gepäck,
dann überlegten wir uns hier,
noch zu bekommen Nummer Vier.
Roland, warum in die Ferne schweifen,
wenn die Liebe liegt so nah…
denn ich komm‘, und das voll Stolz,
von nebenan, aus Westenholz.
Vor zwanzig Jahr‘n hierher zu zieh‘n,
fühlt ich mich bewogen,
Doch bin ich für die meisten,
stets nur zugezogen.
Als Administratorin,
löse ich Probleme,
auf die man ganz alleine,
nicht so einfach käme.
Doch als Mutter von zwei Jungs,
und Frau vom Elferrat,
hab ich stets die Lösung
für jedermann parat.
Nun woll’n wir euch erzählen,
wie es dazu kam,
dass wir hier oben stehen,
als NEUES Prinzenpaar.
Gar nicht lange ist es her,
da kam zu uns der Holger,
und suchte für das Prinzenpaar,
zwei würdige Nachfolger.
Am Anfang war ein Zahnstocher,
den zog er nach 5 Bier,
aus des Präsidenten Hand,
morgens um halb vier.
Er war zu kurz, man glaubt es kaum,
an einem Ende nur,
doch wuchs aus diesem Zahnstocher,
große Freude pur.
Es musst‘ eine Prinzessin her,
später dann um vier,
doch wie stellt man das an,
nach dem sechsten Bier?
Sie hatte sich so sehr gewünscht,
einen Prinz mit Pferd,
der ihr die eine Frage stellt,
ob sie Prinzessin wird.
Doch weit und breit kein Pferd in Sicht,
da hab ich es gewagt,
per WhatsApp sie zu fragen,
hat trotzdem Ja gesagt.
Ganz viel Zeit war wirklich nicht,
für die Ornatsanprobe,
ihr könnt es seh´n, ich geh ins Licht,
an meiner Beingardrobe.
Denn wer nicht kommt zur rechten Zeit,
der muss nehm´ was übrig bleibt.
Die Auswahl wurde eingeschränkt,
denn was der Prinz anbot,
war neben weißen Strümpfen,
nur die Farbe Rot.
Kein Grün, kein Schwarz, kein Blau,
davon kam dieser Tage,
für einen Fan vom FC Köln,
tatsächlich nichts in Frage.
Wie kamen wir zum Karneval,
auch das sei kurz erzählt,
bevor uns jeder einzeln,
diese Frage stellt.
Meine Mutter war Prinzessin,
da war ich fast noch Kind,
ich blickte hoch zu diesem Amt,
das schien für mich bestimmt.
Die Schwiegermutter ebenso,
da hatt ich keine Wahl,
Prinzessin auch zu werden,
das ist wohl mein Schicksal.
Nach zwei Jahren Mitgliedschaft
Im Karnevalsverein
Wollte ich nebst Trainerin
Nun auch Prinzessin sein.
Als Kinderprinzen-Vater,
kam ich zum Karneval,
bei Potsch! ging es dann weiter,
beim Letzten Abendmahl.
Nach zwei Jahren Elferrat,
Im Karnevalsverein,
Musste her das Prinzenamt,
Wie konnt‘ es anders sein.
Ob wir tatsächlich würdig sind,
das Amt hier zu bekleiden,
wird sich die nächsten Wochen,
hoffentlich auch zeigen.
Auf viele tolle Prinzenpaare,
blicken wir zurück,
Die stets mit guter Laune,
Haben uns verzückt.
Das Amt zu übernehmen,
Von euch beiden heut,
ist uns eine Ehre,
und eine große Freud.
So steh´n wir hier als Prinzenpaar,
und heben hoch das Glas,
auf das wir mit euch haben,
viel Freude und viel Spaß!
Lasst uns nun, so ist´s uns lieber,
die nächsten Wochen überall,
feiern bis zum Narrenfieber,
unseren Rietberger Karneval!
So sei uns noch gegönnt zum Schluss,
unser Rietberger Karnevalsgruß:
Auf uns alle ein dreifach…
Rietberg Tendondria – Helau
Narrenfieber – Helau
Prinz und Prinzessin – Helau
Danke für eure Aufmerksamkeit
